"Deutschlands Männer besser anziehen" 

Die Idee zu ANTON MEYER entstand im März 2012 im Licht der aufgehenden japanischen Morgensonne unter dem in voller Blüte stehenden Yokashino-Kirschbaum des kaiserlichen Ueno Parks in Tokyo-Taito, just in der Sekunde, als am Horizont der letzte freie Nipponibis Buntfasan in vollem Ornament zu seinem längsten Flug emporstieg. Klingt ausgedacht - ist es auch. Denn viel entscheidender als das Wo, Wie oder Wann der Entstehungsgeschichte, ist das Weshalb. Und das lässt sich relativ simpel tagtäglich und allgegenwärtig von einem Blick in die Fußgängerzonen, Büroflure und Check-In Schalter dieser Republik herleiten. Wir möchten unseren Eindruck mal so beschreiben: Optisch ist da noch Luft nach oben. Und: Es besteht dringender Redebedarf. Denn die eine unvermeidliche Ausrede für die modischen Entgleisungen an bundesrepublikanischen Männerkörpern gilt nicht mehr: Der Mangel an gut geschnittener, exzellent sitzender, hervorragend verarbeiteter und herausragend schöner Herrenmode von der Stange, die zudem nicht ein Vermögen kostet (denn: Teuer kann jeder), ist behoben. Im Frühling 2013 haben wir im Herzen Hamburgs den ersten ANTON MEYER Laden eröffnet, mit dem Ziel, Deutschlands Männer besser anzuziehen. Und wir dürfen verkünden: Wir befinden uns auf einem guten Weg. Marktlücke erkannt, Marktlücke geschlossen. Ein stetig wachsender Kundenstamm gibt glaubhaft vor, hochzufrieden zu sein. Und wenn man in die Gesichter der begleitenden Begleitungen schaut, dann wird das an dieser Stelle gerne nochmals unterstützend bestätigt. Nun aber: Wie geht das? Was machen wir anders? Und wer ist wir?

Der Reihe nach:

Wir, das ist das Team um Marc Anthony und Max Meyer-Abich, die beide gemeinsam die Initialzündung zu der oben beschriebenen Idee hatten und diese konsequent umgesetzt haben. Marc Anthony kleidet jetzt seit fast zwei Dekaden halb Hamburg ein, Meyer-Abich war bis zur Gründung der Unternehmung als Galerist und Kunsthändler in Berlin tätig. Beide eint das Gefallen an gut sitzender Herrenkleidung. Und beide eint auch das Gefühl, dass diese im deutschen Konfektionseinerlei mangelhaft repräsentiert wird. 

Und von diesem Punkt an kam eins zum anderen und schliesslich ANTON MEYER auf die Welt. Um gleich hinterherzuschieben: die Spitznamen ANTON und MEYER der beiden Gründer haben eine andere Namensfindung gleich von vorneherein ausgeschlossen. Wäre das auch geklärt. 

Was machen wir anders?

Wir machen vor allem das, was uns gefällt, ohne Rücksicht auf externe Marktforschungsstudien oder Trendberichte. Wir vertrauen auf unseren Geschmack und unser Stilempfinden. Die Schnitte basieren nicht wie sonst marktüblich auf statistischen Erhebungen der Durchschnittsmaße deutscher Männer, sondern auf den Erfahrungen aus 21 Jahren Maßschneiderei. Daher sitzen unsere Sachen besser, als anderswo. 

Perfekte Passform ist aber nichts wert, wenn die Verarbeitung nicht stimmt. Da können wir beruhigen: unsere Anzüge und Jacketts, unsere Hemden, Chinos und Shorts, unser gesamtes Sortiment wird komplett in Europa produziert. An Produktionsstätten, wo seit Generationen nichts anderes gemacht wird als Textil. Und das merkt man.

Und zu guter Letzt: Stoffe und Zutaten. Wir verwenden ausschliesslich hochwertige Stoffe aus den besten Webereien Englands, Italiens und Österreichs, Hirschleder von deutschem Rotwild, Innenfutter aus Deutschland, Hornknöpfe aus Pakistan.

So haben wir ein Gesamtpaket geschnürt, welches in dieser Kombination zu diesem Preis, Seinesgleichen sucht.

Womit wir bei der berechtigten Frage sind:

Wie machen wir das?

Nun, zum einen profitieren wir von 21 Jahren Erfahrung aus der Marc Anthony GmbH. Wir nutzen ein bewährtes Netzwerk aus Zulieferern und Dienstleistern und greifen auf bestehende ausgehandelte Konditionen und Annehmlichkeiten zurück. Zum anderen halten wir die Hierarchien flach und das Team klein. Was inhouse zu machen ist, wird auch inhouse erledigt. Von Experten, die nicht zwangsläufig vorher in der Textilbranche tätig waren, aber genau deshalb auch anders, schneller, lösungsorientierter denken. Und das alles spart uns Geld.

Welches wir dann über den Preis der Ware direkt an den Kunden weitergeben. Und so erhält der ein Produkt, was unter keinen Umständen preiswert ist. Denn der Wert liegt deutlich höher als der Preis. Und das erübrigt dann auch den Marketingetat. Denn wir lassen lieber unsere Ware sprechen. Und dann unsere Kunden. Und nie den Nipponibis Buntfasan.